Mariensingen

Zu Ehren der Gottesmutter nahm die Singrunde Todtenweis wieder eine alte Tradition, das Mariensingen, auf. Ursula Haggenmüller sprach die besondere Ehrung der Mutter Maria gerade im Monat Mai an, ihr Leben anhand der Bibel und den folgenden Gesängen.

Der gemischte Chor begann mit dem Wallfahrerlied aus der schwäbischen Türkei „O freudenreiche Stunde“. Die Zuhörer stimmten mit dem Lied „Im Maien hebt die Schöpfung an“ in das Marienlob mit ein. Weitere Weisen reihten sich wie kostbare Perlen aneinander, wie „Es blühen drei Rosen“ aus Schlesien. “Keine Frau wurde so oft besungen, gemalt, geschnitzt und

in Stein gehauen, viele Kirchen und Kapellen sind ihr geweiht“, so Ursula Haggenmüller. Der Frauenchor sang darauf klangschön mit Wärme „Die Schönste von allen“, darauf der gemischte Chor die Volksweise „Erhebt in vollen Chören“. Mit schlichter Frömmigkeit geprägt beeindruckte auch der Satz aus dem 17. Jh. „Der güldene Rosenkranz“. Einen wohlklingenden Tupfer bot wiederum der Frauenchor mit der Weise „Kommt alle, kommt zu loben“ von Jutta Kerber. U. Haggenmüller lud mit ihren Beiträgen aus der Bibel immer wieder zum Nachdenken ein, erinnerte an den Weg Mariens zur Elisabeth, über ihren Jubel und Lobpreis, den Weg nach Bethlehem, die Flucht nach Ägypten, die Hochzeit zu Kana, die Kreuzigung ihres Sohnes, das leere Grab. Der Chor folgte darauf mit den Liedern  „Preise den Herrn“, ein mächtiges „Regina coeli“, fließend weich das „Salve Regina“, dann wieder wohlklingend intoniert den Satz „Heilige Mutter“ von Heinz –Gert Freimuth. Besinnlich und schön verabschiedete sich der Frauenchor mit dem Abendlied „Wenn die Sonne sinket nieder“ von Jutta Kerber. Mit „Gott ist ganz leise“ aus dem Gotteslob durften  auch die Zuhörer mit einstimmen und das in Harmonie abgestimmte Mariensingen beenden. Großer Applaus für die Sängerinnen und Sänger.