Gmoafest

 Auch die Pfarrgemeinde beteiligte sich am Todtenweiser “Gmoafest” anlässlich der 200-jährigen kommunalen Selbstständigkeit, der 200-jährigen unveränderten Gebietskörperschaft und der 985 Jahre Todtenweis. Gleichzeitig wurde das Patrozinium der Pfarrkirche St. Ulrich und Afra gefeiert. Das Fest begann am Sonntag mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr in der Pfarrkirche. Hierzu waren auch die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen gekommen und der Kirchenchor umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Pfarrer Babu ging in seiner  Ansprache auf die Jubiläen ein. Er meinte, dass das Miteinander und der Glaube, der die Gemeinschaft braucht, für ein friedliches Zusammenleben wichtig seien und dies mache die Gemeinde aus. In der Hannesbauernhalle wurden von Seiten der Pfarrei am Samstag, 20. Juni, Wurstsalat und am Sonntag, 1. Juli, Ochsenbraten mit Knödel angeboten. Dazu gab es reichlich Getränke. Die Besucher konnten ihre Kräfte am “Hau den Lukas” messen uns spornten sich hier gegenseitig an. Unter den Gästen konnten auch der ehemalige Pfarrer Dr. Anton Tischinger, Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange, der Todtenweis als Gälisches Dorf, das sich nicht unterkriegen lässt, bezeichnet, Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko und Landrat Dr. Klaus Metzger begrüßt werden.

Im Rahmen des Gmoafestes fand auch eine Typisierungsaktion für die DKMS (Deutsche Knochenmarkspendedatei) statt, bei der sich 80 Todtenweiser registrieren ließen.
Die Todtenweiser Ortsvereine boten neben Essen auch verschiedene Unterhaltungsprogramme, wie Tanz der Kinder und Blasrohrschießen an. Werner Link verzauberte die Kinder mit modellierten Ballons, aus denen er unterschiedliche Tiere, wie Hunde, Spinnen, Enten oder Flamingos formte. An beiden Tagen fand reges Treiben bei allen Vereinen, die sich vom Rathaus bis zum Heimatmuseum, den Gruinanwesen, verteilten. Das Resümee der beiden Festtage: ein gutes Miteinander aller, sodass wir mit Kraft, Mut und Glauben getrost in die Zukunft blicken können.