Ministrantengottesdienst

„So ganz anders“, lautete das Thema des Sonntagsgottesdienstes in Todtenweis. Die Ministranten hatten die Messfeier vorbereitet. Schon beim Einzug staunten die Gottesdienstbesucher. Die Ministranten trugen bunte Ministrantenkleidung und einige kamen mit Faschinsperücken. Pater Alfred Nawa erklärte zum Beginn: „Die Faschingszeit bietet Gelegenheit dem Chaos des Alltags zu entfliehen und einmal in eine andere Rolle zu schlüpfen und etwas anders zu sein.“ Die Minis hatten auch ein „Predigtspiel“ vorbereitet. Hier klärten sie dann auf warum sie so kunterbunt angezogen waren und zu welcher kirchlichen Gottesdienst die unterschiedlichsten liturgischen Farben getragen werden. „Weil wir in der Faschingszeit sind und es überall lustig zugeht, wollten wir diese Freude auch einmal in die Kirche holen. Wir wollten während des Gottesdienstes einmal anders sein. Und das haben wir gemacht. Natürlich haben die Farben im Gottesdienst eine wichtige Bedeutung und eignen sich nicht zum Quatsch machen: Weiß ist die Farbe des Lichtes und wird zu Hochfesten getragen. Rot ist die Farbe des Blutes und wird an Pfingsten, Palmsonntag, Karfreitag und an den Festen der Märtyrer getragen. Grün hingegen ist die Farbe des Wachstums und wird an Sonn- und Werktagen des Jahreskreises angezogen. Die Farbe Schwarz steht für Trauer und Tod. Violett ist Sinnbild für den Übergang und kommt im Advent und der österlichen Bußzeit (Fastenzeit) zum Vorschein.“ Nach dieser Erklärung zogen sich die Ministranten wieder um und ministrierten in grüner Ministrantenkleidung den weiteren Gottesdienst. Zum Abschluss wurden dann noch Luftschlangen an alle verteilt.