Nepomukmarterl

An der Achbrücke in Sand stand schon früher ein Marterl mit einem Bild des Heiligen Johannes Nepomuk. Da dieses schon vor etwa 20 Jahren verschwand, entschied sich die Gemeinde Todtenweis dazu, wieder ein Marterl mit dem Brückenheiligen auf zu stellen. Das Marterl wurde von Hubert Wackerl aus einem Eichenstamm gefertigt. Die Nepomuk-Figur stammt aus der Schnitzwerkstatt von Josef Kleehammer aus Edenhausen. In einer Prozession zur Achbrücke trug Pater Alfred Nawa die Heiligenfigur zum neuen Standort. Viele Gläubige trafen sich dazu und folgten der Geistlichkeit mit der Nepomukfigur. Bei der Einweihungsfeier wurde auch die Biographie des Heiligen Nepomuk vorgetragen. Ebenso trug Pater Alfred Nawa Gedanken vom heiligen Nepomuk auf die heutige Zeit übertragen vor. Nach der Segnung ging Bürgermeister Thomas Riß auf den Ursprung des “Nepomukmarterls” ein und bedankte sich bei den Erbauern. Das neue Marterl ist nicht wie das Vorgängermodell direkt an der Brücke angebracht, sondern daneben. Der Platz wurde schön hergerichtet und eine Bank aufgestellt, die zum Verweilen einlädt. Nach einer kleiner Stärkung ging es in einer Prozession wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Die Darstellung des Heiligen Nepomuk: Ein Priester mit Stola, das Birett auf dem Kopf, Palme, Buch und Kreuz in der Hand, evtl. einen Finger an den Mund gelegt (als Zeichen für das Beichtgeheimnis). Manchmal leuchten sechs Sterne um das Haupt des Märtyrers, da nach der Legende sechs Sterne angezeigt haben, wo in der Moldau sich der Leichnam von Johannes befand und dieser so geborgen werden konnte.