Kreuze

Rund um Todtenweis befinden sich einige Feldkreuze, die zum Teil auf eine lange Tradtion zurückgehen

Feldkreuz der Familie Lindermeir zwischen Todtenweis und Sand

feldkreuz-lindermDas Feldkreuz befindet sich an der Straße zwischen Todtenweis und Sand rechts auf der Anhöhe und wurde 1962 von der Fam. Lindermeir (Bachmüller) aufgestellt. Im Sommer dieses Jahres war die damals 4jährige Tochter Gertraud aus Unachtsamkeit mit ihrem Dreirad den steilen Hang in Richtung Straße gefahren. Sie geriet dabei unter einen von Todtenweis kommenden LKW der Fa. Seemüller, der noch abbremste und seitlich in die Böschung fuhr. Eine radelnde Bäuerin aus Sand konnte beobachten, wie das kleine Mädchen unter den LKW fuhr und wieder unversehrt herausrollte. Die Mutter veranlasste als Zeichen der Dankbarkeit die Aufstellung des Feldkreuzes, das mittlerweile erneuert wurde. Ein kleiner Bericht zu diesem Feldkreuz stand im Pfarrbrief 2 des Jahres 2003.

 

 

Bader-Kreuz beim Anwesen SommerFk-Bader

Bei der Feldscheune der Fam. Heigemeir (Bader) an der Straße zwischen Sand und Langweid, kurz vor dem Anwesen Esser (Sommer) befindet sich das Bader-Kreuz. Es steht an der nördlichen Seite der Kreisstraße und wurde Anfang der 60iger Jahre, vermutlich nach Abschluss der Flurbereinigung, von Herrn Johann Heigemeir aufgestellt. Im Jahre 2012/13 wurde dieses gegen ein neues ausgetauscht.

 

 

Fk-StrallerStraller-Kreuz an der Straße nach Langweid

An der Kreisstraße von Sand nach Langweid, ca. 100 m nach dem Wandwasser, steht zwischen Straße und Fahrradweg das Straller-Feldkreuz. Das Straller-Kreuz wurde in den 80iger Jahren vom Fischereiverein erneuert.Das Straller-Kreuz wurde in den 80iger Jahren vom Fischereiverein erneuert und durch Pfarrer Schwarz neu eingeweiht. Über Entstehungszeit und –grund konnten bisher keine Erkenntnisse erlangt werden. Das Kreuz stand aber mit großer Wahrscheinlichkeit bereits vor der Flurbereinigung 1957-1962.

 

 

Östliches Bacher Feldkreuzfeldkreuz-Bach2

Das Feldkreuz am östlichen Ortsausgang von Bach in Richtung Edenhausen steht südlich der Linkskurve der Ortsverbindungsstraße Bach-Edenhausen. Es wurde von der Fam. Scheicher (Hofname Schoatler) aufgestellt und wird von den Hoferben, der Fam. Riemensperger gepflegt.

 

 

 

Feldkreuz-bachWestliches Bacher Feldkreuz

Das Schoatla-Kreuz wurde von der Fam. Scheicher (Schoatler) in Bach an der Westseite der Straße Sand – Thierhaupten, etwa auf Höhe der Straßeneinmündung nach Bach, aufgestellt und wird ebenfalls von den Hoferben, der Fam. Riemensperger gepflegt.

 

 

Schneiderbauer-Kreuz an der Straße von Todtenweis nach AindlingSchneiderbauerkreuz

(abgegangen)

Das Feldkreuz stand amöstlichen Ortsausgang rechts neben der Straße nach Aindling, kurz nach der Einmündung des Feldweges, der zwischen den Äckern des Schneiderbauern und des Sander Mühle nach Süden führt. Das Kreuz stand an diese Stelle bereits um 1930, wie ein noch vorhandenes Foto aus dieser Zeit beweist. Es wurde nach der Flurbereinigung von 1957-1962 nicht mehr erneuert, da sich die Lage der angrenzenden Äcker veränderte.

 

 

Fk_SchweizeSchweizer-Kreuz an der Heerstraße

(abgegangen)

Bild – Postkarte aus den 20-iger Jahren mit nördlicher Dorfansicht

Das Feldkreuz stand an der Verlängerung der Heerstraße Richtung Aindlinger Flur, an der Abzweigung des nach Norden führenden Feldweges. Das Feldkreuz gehörte dem Schweizer-Hof, der bis zur Flurbereinigung dort einen Acker besaß. Nach der Flurbereinigung (1957 – 1962) wurde das Feldkreuz in die Nähe der Kobeswiesen, nord-östlich des Wasserhauses (nördlich der heutigen Pferdekoppel des Schweizerhofes), versetzt, da der Schweizer-Hof infolge der Flurbereinigung keine Flurstücke mehr nördlich der Heerstraße besaß. Etwa Mitte der 1960iger Jahre wurde das Feldkreuz von der Fam. Wagner (Schweizer) nicht mehr erneuert.

 

Hannesbauern-Kreuz

Luftbild mit Kranzen aus dem Jahr 1956Hannesbauer_Kranzen

 

Das Feldkreuz, das zum Hannesbauernhof gehörte, stand bis zur Flurbereinigung (1957-1962) am oberen Rand der westlichen Kranzen.

 

 

 

HauskreuzScheicherHauskreuz beim Scheicher

Das Kreuz war an der östlichen Giebelseite des alten Wohnhauses angebracht. Das Foto stammt aus dem Jahr 1942 und zeigt im Vordergrund Josef Riß, Langweider Str. 40 im Garten des Kirchbauern.

 

 

Hauskreuz beim SchweizerHauskreuz-Schweizer

Das Hauskreuz ist an der nördlichen Giebelseite des alten Wohnhauses vom Schweizer-Anwesen (Familie Wagner, Hauptstraße 20) angebracht. Das Kreuz ist bereits auf einer Luftaufnahme aus dem Jahr 1956 zu erkennen und dürfte noch wesentlich älter sein.

 

Hofkreuz-hannesb.Hofkreuz beim Hannesbauer

Das Kreuz befindet sich an der Hofzufahrt in der Kirchstr. 2 und dort wird an Fronleichnam tradionell der Altar aufgebaut. Das Hofkreuz, das seit mehreren Generationen von den Familien des Hannesbauernhof gepflegt wird, stand früher an der Einmündung der Kirchstraße in die St.-Afra-Straß

 

Hofkreuz beim LangTodtenweis-Afra-Str. 081

Am Hofkreuz der Familie Josef Brugger in der St.-Afra-Str. 7 wird an Fronleichnam tradionell ein Altar aufgebaut. Das Kreuz wird bereits in der dritten Generation der Familie gefplegt und dürfte auf Benno Brugger zurückgehen, der von 1928 – 1963 den Hof bewirtschaftete und von 1958   bis 1974   Mesner in Todtenweis war.

 

 

Hofkreuz-bachHofkreuz beim Schaitler in Bach

Das neueste Hofkreuz im Gemeindebereich wurde erst im November 2009 durch Pfarrer Alfred Nawa eingeweiht. Das Kreuz wurde von Christian Riemensperger gegenüber dem ehemaligen Schaitler-Anwesen, dessen Gebäude ebenfalls erst 2009 abgebrochen wurden, in der Hofmarkstraße aufgestellt. Christian Riemensperger, ein Enkel des letzten Schaitler-Bauern, fand bei Aufräumungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Abbruch einen Christuskörper ohne Arme und Beine. Er ließ die Figur renovieren und ein neues Kreuz mit Dach zimmern. Er setzt damit eine alte Tradition der jeweiligen Inhaber des Schaitler-Hofes in Bach fort, die bereits seit Generationen für den Unterhalt von zwei weiteren Feldkreuzen westlich und östlich des Weilers Bach sorgten